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Lesung Dr. Johannes Diethart in der Kultur Mitte

13.09.2019 -19:00 Uhr
Lesung Dr. Johannes Diethart in der Kultur Mitte Region:
Ort:
Lokal:
Kategorie:
Krems-Donau
Krems an der Donau
-
Bühne

Programm:


 


• Ein paar Worte zur Altphilologie, Byzantinistik und Papyrologie, der profanen Tätigkeit des Autors: Wussten Sie, dass Wien die größte Papyrussammlung der Welt besitzt? Etwa 60.000 Papyri, Pergamente, Papierdokumente aus dem 4. Jahrhundert vor unserer Zeit bis ins 8. Jahrhundert nach unserer Zeit warten auf die Forscher, entziffert, übersetzt und erklärt zu werden. Das geht vom kaiserlichen Erlass über Dokumente über einen Grundstückskauf. Wien ist ein Zentrum der internationalen Byzanzinistik, der Wissenschaft, die sich mit Byzanz, das 1453 von den Türken erobert wurde, und seinem Nachleben beschäftigt.


• Ein paar Geschichten, die Johannes Diethart nicht nur als versponnenen Wissenschaftler zeigen, sondern auch als Menschen, der den Leuten aufs Maul schaut und auch oder gerade den "kleinen Mann" zu Wort kommen lässt.


• Ein paar Aphorismen zum Lauf der Welt. Bemerkungen über große und kleine Dinge des Lebens, über kleine und große Leute. 


 


•  Weiters gibt es Texte aus: Meine "vergessenen" Wörter, 2019, dem letzten Buch des Autors "Wenigstens einmal etwas, dass nichts Griechisches behandelt..." 


 


 


Damit Johannes Diethart nicht im luftleeren Raum schwebt, ein paar Angaben zu seinem Leben und Wirken: Johannes Diethart, geb. 7.10.1942 in Knittelfeld, aufgewachsen in Zeltweg. Mittelschule in Niederösterreich. 1964 Matura (Horn). 1964–1971 Studium: Klassische Philologie und Byzantinistik. Ab 1989 Leiter des Verlages "Österreichisches Literaturforum" mit über 150 Buchveröffentlichungen; Chefredakteur von "Literatur aus Österreich". Mitglied des P.E.N.-Clubs und des Österreichischen Schriftstellerverbandes. 1980–2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek mit zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, 2002–2005 Mitarbeiter der Abteilung "Das alte Buch". Projektleiter des "Lexikons der lateinischen Lehnwörter in den griechischsprachigen dokumentarischen Texten Ägyptens mit Berücksichtigung koptischer Quellen" und an die 30 Jahre beim "Lexikon zur byzantinischen Gräzität besonders des 9. bis 12. Jahrhunderts" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Redakteur bei "Biblos", der Fachzeitschrift der Österreichischen Nationalbibliothek und bei "Tyche", der Fachzeitschrift für Papyrologie, Alte Geschichte und Epigraphik. Daneben zahlreiche Glossen und Artikel in Literaturzeitschriften und Anthologien.Verheiratet seit 1994 mit der Schriftstellerin und Lyrikerin Brigitte Wiedl. • 2000 erscheint der Aphorismenband "Wenn der Hut brennt, ist Feuer am Dach", • 2001 die Posse "Der Duodezfürst", mit der das Phänomen des "Mobbings" durch einen paranoiden Vorgesetzten satirisch aufgearbeitet wird. • 2003 erscheint dann "Nur der Tod hat bessere Karten. 21 minimalistisch-skurrile Kurzkrimis". • 2009 erscheint die Gesellschaftssatire "Nicht ohne meinen Hund. Eine etwas andere Hundegeschichte" sowie das Aphorismenbändchen "Warten Sie mit meiner Hinrichtung, dann brauchen Sie mich nicht zu rehabilitieren!" • 2011 schenkt er der Welt sein neues Aphorismenbändchen "Vergiß mein braves Gesicht. Aphorismen ohne Beißhemmung." • 2012 "Volle Bellkaft. Neue Satiren mit Hund." • 2013 "Laßt mir meinen optimistischen Pessimismus". Kurzgeschichten. • 2015 "Der Arme, der zuletzt lacht, muß allein lachen." Aphorismen. • 2017 GOTT & TEUFEL / GOD & the DEVIL. Aphorismen, dt./engl., gemeinsam mit Herbert Kuhner. • 2019 Meine "vergessenen" Wörter. Seit 2005 in Pension, kann er sich als Herausgeber, Lektor und Autor neben wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiete der griechischen Papyrologie und Byzantinistik verstärkt literarischen Arbeiten widmen. Seit 1991 in Krems, seit 2004 in Wösendorf/Wachau wohnhaft, wo er das Haus mit Gattin Brigitte und drei Hunden (Papillons) teilt.


 


http://www.johannes-diethart.at/