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Al Carbon Sommertour 2018 - Thayarunde

13.07.2018 -07:30 Uhr
Al Carbon Sommertour 2018 - Thayarunde Region:
Ort:
Lokal:
Kategorie:
Freistadt
Leopoldschlag
-
Sport

Teilnehmer (30. Juni 2018):


Fritz Durstberger, Alois Schinagl, Heidi Schinagl, Gerhard Hinum, Anni Lang, Josef Reisinger, Elfriede Hoffelner, Franz Wagner, Lefti, Christian Flautner, Walter Flautner, Thomas Hoffelner, Sandra Sollberger, Karl Rudlstorfer, Martin Hintner, Herbert Rudlstorfer, Martin Hinum, Wolfgang Keferböck, Hubert Hölzl


Josef Hölzl (Gepäckdienst und Radfahrer)


Die Tour wird in zwei Gruppen gefahren:


Gruppe "Davor": Guide: Josef Reisinger, Herbert Rudlstorfer


Gruppe "Dahinter": Guide: Franz Wagner, Lefti


Nächtigung: Stadthotel Waidhofen an der Thaya (2 Nächte, DZ mit Frühstück)


Kosten: ca. € 105,-- / Person (Übernächtigung, Frühstück, Gepäcktransport, geführte Tour) - der Betrag wird bei der Abfahrt einkassiert


Zeitplan Abfahrt:


7:30 Uhr Frühstück


8:00 Uhr: Verladung Gepäck


8:15 Uhr: Fototermin - anschließend Abfahrt


 


Routen:


Freitag, 13. Juli 2018; Leopoldschlag - Waidhofen an der Thaya (ca. 100 km, ca. 1.300 Höhenmeter)


Die Höhenmeter werden gleich zu Beginn gesammelt. Von Leopoldschlag verläuft die Strecke über den Grenzübergang Hammern nach Buchers, wo der höchste Punkt der Tour (ca. 950 Meter üM) nach 18 km erreicht wird. Dann folgt die Abfahrt zum Grenzübergang, die teilweise aufgrund der starken Regenfälle in den vergangenen Wochen auf ausgewaschenen Forstwegen zu absolvieren ist. In Joachimstal wird nach 25 km die Staatsgrenze wieder überquert. Nun verläuft die Etappe im Waldviertel über Steinbach und St. Martin Richtung Weitra (45 km). Nach weiteren 15 km wird Gmünd erreicht. Dieser Abschnitt verläuft auf Nebensraßen und eher eben (keine großen Steigungen). Der Abschnitt "Gabrielental" vor Weitra ist hervorzuheben, weil landschaftlich sehenswert. Die Weiterfahrt erfolgt über Pürbach und Hirschbach, zum Teil entlang einer Bahnstrecke, nach Vitis (78 km). Die letzten Kilometer verlaufen durch verträumte Waldviertler Dörfer und entlang von zum Teil überschwemmten Wiesen (große Regenmengen im Frühjahr) bis nach Waidhofen an der Thaya, wo am Hauptplatz das Stadthotel auf die Teilnehmer wartet.


Erwähnenswert (Tag 1):


Cetviny


Buchers: Das ehemalige Grenzstädtchen (1921: 172 Häuser) ist bekannt und muss nicht eigens beschrieben werden.


Gabrielental: von Schützenbach bis Weitra entlang der Lainsitz - ein kurzer abter toller Abschnitt


Weitra: Historische Stadt mit Schloß, Stadtmauer und Brauerei.


Gmünd: Bezirksstadt direkt an der Grenze


Schwarzenau: Renaissanceschloß Schwarzenau mit wunderschönen Schloßpark


Waidhofen an der Thaya: Waldrapp (Denkmal und Voliere)


 


Samstag, 14. Juli 2018; Thayarunde (ca. 80 km, kaum Höhenmeter)


Zu Beginn verläuft die Route auf dem Bahndamm der ehemaligen Thayatal-Bahnstrecke bis nach Slavonice (CZ) (30 km) - ohne nennenswerten Steigungen und der Landschaft geschmeidig angepasst. Ab Slavonice sind verkehrsarme Nebenstraßen ausgewählt die entlang der Grenze bis nach Pisecne. Unzählige Bunkeranalagen aus vergangener zeit säumen den Weg und können besichtigt werden. Das Höhenprofil verändert sich von ganz eben auf fast eben. Ab Pisecne wird die Thayarunde gegen einen Abschnitt entlang der Staatsgrenze (Mountainbike) getauscht - beim Grenzübergang Schaditz wir die Spur der Thayarunde wieder aufgenommen. Als nächste Ziele stehen Raabs an der Thaya (61 km) und Groß Siegharts auf dem Programm. In diesem Bereich wird auch das Mittagsessen eingeplant. Ab Raabs ist wieder eine aufgelassene Bahnstrecke (Raabs-Bahn) Grundlage für die Streckenführung. Diese verläuft bis Breitenfeld. Nun kommen wieder Nebenstraßen, die über Windigstein nach Waidhofen an der Thaya zurückführen.


Eventuell wird ab Groß-Siegharts die Variante über Dietmanns und Hollenbach gewählt (mehr Höhenmeter, um 6 km kürzer, aber eine tolle Sicht auf Waidhofen).


Erwähnenswert (Tag 2):


Etappe 1 (Waidhofen an der Thaya bis Slavonice): viele Bahnrelikte und bahnhistorische Sehenswürdigkeiten


Slavonice: schöner Stadtplatz mit Sgraffiti-Hausfassaden


Grenzgebiet: Bunkeranlagen


Raabs an der Thaya: Schloß Raabs/Thaya (verantwortlich für die Bezeichnung "Rakouska" (=tschechisch: Österreich).


 


Sonntag, 15. Juli 2018; Waidhofen an der Thaya - Mardetschlag (ca. 82 km, 1.300 Höhenmeter)


Nach der Stadtausfahrt folgt der Anstieg nach Heidenreichstein (ca. 150 Höhenmeter) (15 km), der auf gleichmäßigen Forstwegen in Angriff genommen wird. Als nächstes Ziel folgt Brand und der Grenzübertritt nach Tschechien (31 km) - mitten im Wald. Im Wald soll es, bis auf eine paar "Lichtblicke" auch bleiben - auch bei der Überquerung der Lainsitz. In Nove Hrady (51 km) wird bekanntes Terrain erreicht. Zeit für eine Pause. Durch das Theresiental (vorbei am Wasserfall) geht es Richtung Horni Stropnice, Cerne Udoli (66 km) nach Hammern und Mardetschlag. Im letzten Abschnitt (ausgewählte Forststraßen) sind noch einige Höhenmeter zu bewältigen. Die Rast in Mardetschlag muss verdient werden.


Erwähnenwert (Tag 3):


Heidenreichstein: Schloß


Grenzgebiet: tolle Radwege durch das Naturschutzgebiet Trebonsko


Nove Hrady: Burganlage


Theresiental: Naturpark mit Wasserfall


Dobra Voda: Wallfahrtskirche


 


Das Motto der Sommertour 2018 lautet "Gelassenheit". Ein entsprechender Spruch wird noch gesucht (Vorschläge erbeten - bisher stehen die nicht ganz ernst gemeinten Vorschläge "Gelassenheit first", "Chill dei Basis" oder "Gelassenheit ist gescheit" im Raum). Bei so vielen Teilnehmern wird Gelassenheit allerdings ein wichtiger Faktor zum Gelingen sein. 


 


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Bericht von der "Probefahrt" am 1. Juni 2018:


Franz Wagner und Lefti sind am 1. Juni 2018 die gesamte Thayarunde (Tag 2) inklusive Südabschnitt abgefahren. Die Eindrücke: viel Asphalt, viel Ebene, viel Gegend und viel Fahrspaß.


Asphalt: Die Thayarunde ist zu 100 % asphaltiert und verläuft zum Teil auf dem Gelände der ehemaligen Bahntrassen Waidhofen an der Thaya - Slavonice (Thayabahn) und der Bahntrasse Göpfritz - Raabs an der Thaya (Raab-Bahn). Der restliche Abschnitt verläuft auf Nebenstraßen (keine Autos weit und breit).


Anmerkung: Der genaue Verlauf wird noch festgelegt, der Einbau eines Abschnittes mit Forstweg zwischen Raabs und Waidhofen ist geplant.


Ebene: Die ehemaligen Bahntrassen sind "brettleben", aber auch die Nebenstraßen sind eher als wenig hügelig zu betrachten. Nur kurze "Steigungen" im Bereich Raabs sowie jenseits der Staatsgrenze sind vorhanden. 


Gegend: Erdäpfelfelder, Wiesen, Wälder, Energieholzflächen und Böschungen wechseln sich ab. Für Naturliebhaber ein Traum. Vor allem der Abschnitt der ehemaligen Bahntrassen schmiegt sich elegant in die Landschaft ein.


Fahrspaß: Der absolut verkehrslose Radweg (am Probetag waren sogar Radfahrer eher Mangelware) lädt zum Nebeneindanderfahren ein. Gemütliches Dahinrollen ist angesagt. Fahrspaß pur.


Weitere Planung: Auch die geplanten Tagesetappen 1 und 3 werden abgefahren. Danach wird weitergesehen.


 


Nächtigung: Waidhofen an der Thaya (Freitag und Samstag)


Die Festlegung des Nächtigungsortes auf Waidhofen an Thaya (Stadthotel) gründet in vielen Überlegungen. Zur allererst: 20 Personen sind im Waldviertel eine Herausforderung. Der etwas höhere Preis für die Zimmer steht den dafür niedrigeren Nebenkosten (Transport, ...) gegenüber. Ein  Nächtigungsort (anstatt zwei verschiedenen) ist von de Logistik einfacher, vor allem für den Versorgungstrupp (Gepäcktransport). Die Lage von Waidhofen an der Thaya erlaubt schaffbare Etappenlängen, in denen auch Abstecher zu sehenswerten Highlights am Wegesrand erlaubt sind. Zudem bietet Waidhofen an der Thaya auch eine angemessene Gastronomie mit Öffnungszeiten nach 22 Uhr (wenn notwendig).


Kosten: € 45,-- pro Nacht (inkl. Frühstück und Radunterbringung); DZ und DZ mit getrennten Schlafzimmern (für die "Schnarcher")